Meiner Meinung nach drückt sich Sozialverhalten weniger durch soziale Aussagen aus, sondern mehr durch soziale Handlungen. Meine buddhistische Art der Lebensführung und die damit verbundene ganzheitliche Geisteshaltung motivieren mich, auf meine Art, sozial zu denken und zu handeln.
In Zusammenarbeit mit gemeinnützigen Trägern in Hamburg gebe ich Seminare für Jugendliche und Erwachsene, die ihr Leben mit Hartz IV bestreiten müssen. Ziel meiner Dozententätigkeit ist es Menschen in sozial schwierigen Lebenssituationen neue Berufsperspektiven aufzuzeigen und ihnen den Weg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern, um dauerhaft ohne staatliche Hilfen auszukommen. Da ich selbst aus Hartz IV heraus meine Firma gründete, weiß ich genau was es heißt aus dem Nichts heraus zu starten.
In jüngster Zeit unterstütze ich sehr aktiv die Suchthilfeeinrichtung „Haus Elim“ in Schleswig Holstein, indem ich Geld- und Sachmittel für die Bedürftigen sammele und spende. Da ich selbst einst die Alkohol, Drogen- und Medikamentensucht überwand identifiziere ich mich auf meine Art mit diesem etwas heiklen Themenspektrum.
In Kooperation mit kirchlichen Einrichtungen unterstütze ich seit Januar 2012 junge Hamburger Frauen in Not mit gezielten, kostenlosen Abendveranstaltungen und Einzel-Coachings. Durch die Einzelbetreuung versuche ich die individuellen, sozialen Probleme der Frauen besser zu erkennen und möglichst sensibel zu lösen.
Auf dem Kongress der Blinden und Sehbehinderten Braille21 im September 2011 in Leipzig, trat ich als deutscher Botschafter auf und machte mich für die Verbreitung der Braille-Schrift in der 3. Welt stark. Besonders in armen Ländern haben Blinde und Sehbehinderte kaum oder keinen Zugang zu Wissen, da hier spezielle Blindeneinrichtungen und soziale Netzwerke für diesen Personenkreis nicht oder nur sehr begrenzt zur Verfügung stehen.
Ab März 2012 begleite ich die Hamburger Sehhunde e.V. Der Verein betreibt spezielle Kabinen für Sehbehinderte und Blinde im HSV-Stadion. In den Kabinen werden Kopfhörer angeboten über welche die Vereinsmitglieder mittels geschulter Kommentatoren live Fußballspiele verfolgen können. Der Verein strebt an, Sehbehinderte und Blinde besser in den gesellschaftlichen Alltag zu integrieren.
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